Forschungsprojekt zur politischen Förderung von "Zukunftsindustrien" und Innovationen von Ralf Ahrens startet

02.01.2017

Die wirtschaftshistorische Forschung zur Bewältigung des Strukturwandels im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts hat sich bisher auf die "alten" Krisenbranchen (Kohle, Stahl, Schiffbau, Textil) konzentriert. Das von Ralf Ahrens ab Januar 2017 bearbeitete Projekt "Die politische Förderung von 'Zukunftsindustrien' und Innovationen in der Bundesrepublik und Großbritannien ca. 1965-1990" soll hingegen die staatliche Förderung als besonders innovativ geltender "Zukunftsindustrien" sowie allgemein die staatliche Förderung der industriellen Forschung und Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien von Mitte der 1960er bis Ende der 1980er Jahre untersuchen. 
Durch den Vergleich zweier Industrieländer mit ähnlichem Entwicklungsniveau, aber erheblichen institutionellen und wirtschaftsstrukturellen Unterschieden soll deutlich werden, inwiefern industriepolitische Maßnahmen national spezifischen Traditionen und Konzepten folgten bzw. welche Konvergenzen sich im Umgang mit ähnlichen Problemlagen zeigten. Neben dem Vergleich sind dafür auch wechselseitige Beobachtungen, transnationale Kooperationen und die europäische Politikebene zu berücksichtigen.
Das Projekt ist in Abteilung II "Geschichte des Wirtschaftens" angesiedelt und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

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