Thomas
 
Etzemüller
Assoziierter Wissenschaftler

Kontakt

Dr. Thomas Etzemüller

Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

E-Mail: thomas.etzemueller [at] uni-oldenburg.de

Vita

Juli 2010
Habilitation (Neuere und Neueste Geschichte)

seit Okt. 2009
Heisenberg-Stipendiat der DFG

2003-2009
Juniorprofessor für Zeitgeschichte an der Universität Oldenburg

2002/2003
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 437 "Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit", Universität Tübingen

2000-2002
Forschungsstipendiat der DFG

1995-2000
Promotion an der Universität Tübingen

1988-1995
Studium der Neueren Geschichte, Empirischen Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Filmwissenschaften in Tübingen und Stockholm

Projekte

Derzeit sind keine Projekte für diesen Mitarbeiter hinterlegt.

Publikationen

Monografien: 

Sozialgeschichte als politische Geschichte. Werner Conze und die Neuorientierung der westdeutschen Geschichtswissenschaft nach 1945, München 2001 

1968 - Ein Riss in der Geschichte? Gesellschaftlicher Umbruch und 68er-Bewegungen in Westdeutschland und Schweden, Konstanz 2005 

Ein ewigwährender Untergang. Der apokalyptische Bevölkerungsdiskurs im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2007 

Die Romantik der Rationalität. Alva & Gunnar Myrdal — Social Engineering in Schweden, Bielefeld 2010 

Biographien. Lesen — erzählen — erforschen, Frankfurt/Main, New York 2012 

Herausgeberschaft: 

(Zusammen mit Jan Eckel): Neue Zugänge zur Geschichte der Geschichtswissenschaft, Göttingen 2007

Die Ordnung der Moderne. Social Engineering im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2009 

Aufsätze (Auswahl): 

"Ich sehe das, was Du nicht siehst". Zu den theoretischen Grundlagen geschichtswissenschaftlicher Arbeit, in: Eckel, Jan / Etzemüller, Thomas (Hg.): Neue Zugänge zur Geschichte der Geschichtswissenschaft, Göttingen 2007, S. 27-68 

Social engineering als Verhaltenslehre des kühlen Kopfes. Eine einleitende Skizze, in: Etzemüller, Thomas (Hg.): Die Ordnung der Moderne. Social Engineering im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2009, S. 11-39

"Freizeit soll harmonische Menschen schaffen": Die "ambivalente Moderne" und das social engineering des Alltags. Die Ausstellung "Fritiden" in Ystad 1936, in: Historische Anthropologie 19, 2011, S. 372-390

Romantischer Rhein — Eiserner Rhein. Ein Fluß als imaginary landscape der Moderne, in: Historische Zeitschrift 295, 2012, S. 390-424

Der "Vf." als biographisches Paradox. Wie wird man zum "Wissenschaftler" und (wie) lässt sich das beobachten?, in: Alkemeyer, Thomas/Budde, Gunilla/Freist, Dagmar (Hg.): Selbst-Bildungen. Soziale und kulturelle Praktiken der Subjektivierung, Bielefeld 2013, S. 175-196