Kerstin
 
Brückweh
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kontakt

Priv.-Doz. Dr. Kerstin Brückweh

Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 9d, Raum 1.00
Tel.: 0331/74510-116
Fax: 0331/74510-143

E-Mail: brueckweh [at] zzf-potsdam.de

Vita

seit 04/2016
Projektleiterin „Die lange Geschichte der ,Wende‘. Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989“
(gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft)

04/2014-09/2014 | 04/2015-03/2016
Professurvertretung Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, Historisches Institut

11/2013-03/2015
Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim BMBF- Projektverbund „Gute Arbeit“ nach dem Boom. Pilotprojekt zur Längsschnittanalyse arbeitssoziologischer Betriebsfallstudien mit neuen e-Humanities-Werkzeugen (Universität Trier) 
(Sommersemester 2014 beurlaubt)

07/2013
Habilitation, Lehrbefugnis für das Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

02-11/2013
Forschungsstipendiatin der Max-Weber-Stiftung an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Seminar für Zeitgeschichte

02/2007-02/2013
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutsches Historisches Institut London 
(unterbrochen von April bis Oktober 2011 durch Elternzeit)

11/2009
Preis für Geisteswissenschaften der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Verliehen für das Buch Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert

02/2005-11/2006
Redaktion Politik/Wirtschaft und Geschichte beim Stark Verlag, Freising 

10/2001-12/2004 
Promotionsstipendiatin an der Universität Bielefeld, Graduiertenkolleg „Sozialgeschichte von Gruppen, Schichten, Klassen und Eliten“

05-09/2001
Wissenschaftliche Hilfskraft, Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie

07/2000-04/2001
Studienabschluss (M.A.) an der Universität Bielefeld 

09/1999-06/2000
Studium, Stipendiatin des DAAD an der Johns Hopkins University, Baltimore, USA 

04/1995-08/1999 
Studium der Geschichtswissenschaft, Sozialgeschichte, Pädagogik, Literaturwissenschaft und Linguistik an der Universität Bielefeld

07/1992-03/1995    
Ausbildung und anschließende Tätigkeit als Buchhändlerin bei der Buchhandlung Schmorl & v. Seefeld Nachf. GmbH in Hannover 

Projekte

Publikationen

Monografien
Menschen zählen. Wissensproduktion durch britische Volkszählungen und Umfragen vom 19. Jahrhundert bis ins digitale Zeitalter (Reihe „Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London“, Bd. 76) Oldenbourg/deGruyter Verlag: Berlin/Boston 2015.

Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert (Historische Studien, Bd. 43), Campus Verlag: Frankfurt a.M./New York 2006.

Herausgegebene Bücher (Peer-Review-Verfahren)
The voice of the citizen consumer. A history of market research, consumer movements, and the political public sphere, hrsg. v. Kerstin Brückweh (Oxford University Press: Oxford 2011).

Engineering society. The role of the human and social sciences in modern societies, 1880-1980, hrsg. v. Kerstin Brückweh/ Dirk Schumann/ Richard Wetzell/ Benjamin Ziemann (Palgrave Macmillan: Basingstoke 2012).

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden
mit Clemens Villinger, Sich (nicht) die Butter vom Brot nehmen lassen. Ein Forschungsbericht zur Konsumgeschichte zwischen Alltag, Arbeit, Kapitalismus und Globalisierung, erscheint in: Archiv für Sozialgeschichte 57 (2017)

Digitale Geschichtswissenschaft in der Lehre. Ergebnisse aus dem interdisziplinären Pilotprojekt „Gute Arbeit nach dem Boom. Eine Längsschnittanalyse von SOFI-Studien mit eHumanities-Werkzeugen“, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 5/6 (2017), S.311-329.

Arbeitssoziologische Fallstudien. Wissensproduktion am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI), historisch betrachtet, in: Zeithistorische Forschungen/ Studies in Contemporary History 14 (2017), S.149-162; online: http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2017/id=5459.

Unter ostdeutschen Dächern. Wohneigentum zwischen Enteignung, Aneignung und Neukonstituierung der Lebenswelt in der langen Geschichte der „Wende“, in: Thomas Großbölting/Christoph Lorke (Hg.), Deutschland seit 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft, Stuttgart 2017, 187-212.

Der Streit ums Eigenheim. Eine Geschichte offener Vermögensfragen vor, während und nach 1989, in: Horch und Guck 82/83 (2016), 84-87.

The ,Head of Household‘. A Long Normative History of a Statistical Category in the U.K., in: Administory. Zeitschrift für Verwaltungsgeschichte 1 (2016), 107-123. online: https://adhi.univie.ac.at/index.php/adhi/article/view/1570.

Das Eigenleben der Methoden. Eine Wissensgeschichte britischer Konsumentenklassifikationen im 20. Jahrhundert, in: Geschichte und Gesellschaft (Themenheft „Surveillance Studies“, hrsg. v. Christoph Conrad und Sven Reichardt), 1 (2016), 86-112.

mit Dirk Schumann/ Richard Wetzell,/Benjamin Ziemann, Introduction, in: dies. (Hg.), Engineering society. The role of the human and social sciences in modern societies, 1880-1980, Basingstoke 2012, 1-56.

Perspectives for a history of market research, consumer movements and the political public sphere, in: Brückweh, Kerstin (Hg.), The voice of the citizen-consumer. A history of market research, consumer movements, and the political public sphere, Oxford 2011, 3-26.

„Bedenkliche Einzelerscheinungen“ oder „antiliberale Gesinnung des ‚Durchschnittsbürgers’“? Bundesbürger äußern sich zu Strafen, Rechtsstaat und Demokratie im Fall des Sexualmörders Jürgen Bartsch, 1966-1971, in: Kießling, Friedrich/ Rieger, Bernhard (Hg.), Mit dem Wandel leben. Tradition, Neuorientierung und Transformation in der Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre, Köln u.a. 2011, 79-105.

Ein Akt planerischer Notwendigkeit oder „an exercise in applied racism”? Die Produktion von Wissen über ethnische Herkunft in britischen Volkszählungen, in: Archiv für Sozialgeschichte 50 (2010), 353-371.

mit Martina Steber, Aufregende Zeiten? Ein Forschungsbericht zu Neuansätzen in der britischen Zeitgeschichte des Politischen, in: Archiv für Sozialgeschichte 50 (2010), 671-701.

Gewalt und Emotionen machen Geschichte(n). Serienmorde in vier Kapiteln deutscher Vergangenheit, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 2009, 347-355.

Dekonstruktion von Prozessakten. Wie ein Strafprozess erzählt werden kann, in: Finger, Jürgen/ Keller, Sven/ Wirsching, Andreas (Hg.), Vom Recht zur Geschichte. Akten aus NS-Prozessen als Quelle der Zeitgeschichte, Göttingen 2009, 193-204.

Qualitätssicherung in der Angewandten Geschichte. Der Schulbuch- und Lernhilfenmarkt als Beispiel, in: Wolfgang Hardtwig/ Alexander Schug (Hg.), History sells! Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt, Stuttgart 2009, 174-185.  

Ein Sexualstraftäter in Medien, Gesellschaft und Strafvollzug: Das Beispiel Jürgen Bartsch, in: Weißer, Ansger (Hg.), Psychiatrie – Geschichte – Gesellschaft. Das Beispiel Eickelborn im 20. Jahrhundert, Bonn 2009, 125-144.

(mit Carl Philipp Schuck), Tagungsbericht „Consumers in the Public Sphere. Conceptualising the Political Public Sphere in a Consumer Society”, 23.–24.05.2008, London, in: H-Soz-u-Kult, 12.8.2008,http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2226
ausführliche englische Version erschienen im: DHI Bulletin (November 2008), 171-180.

Ausschluss aus dem Gerichtssaal als Folge kritischer Berichterstattung? Theodor Lessing und der Fall Haarmann 1924/25, in: Komfort-Hein, Susanne/Scholz, Susanne (Hg.), Inszenierungen des Verbrechens um 1900: Lust- und Serienmord, Ulrike Helmer Verlag: Königstein 2007, 149-164.

Fantasies of Violence. German citizens expressing their concepts of violence and ideas about democracy in letters referring to the case of the serial killer Jürgen Bartsch (1966-1971), in: Crime, Histoire & Sociétés/Crime, History and Societies, 10 (2006) 2, 53–81.

Zwei Paar Schuhe? Eine Historikerin zwischen Wirtschaft und Forschung, in: Nida-Rümelin, Julian (Hg.), Wunschmaschine Wissenschaft. Von der Lust und dem Nutzen der Forschung, Edition Körber-Stiftung: Hamburg 2006, 216–222.

Sex and Crime. Ein provokantes Thema für Zeitungsleser?, in: sowi. Das Journal für Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur, 34 (2005) 4, 40–51.

Rezensionen 
Rezensionen in Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, International Affairs, Archiv für Sozialgeschichte, Sehepunkte, Neue Politische Literatur und IASL online.

Betreute Dissertationen

Clemens Villinger: Systemkritik und Distinktion. Ostdeutsche Konsumgesellschaft in der langen Geschichte der ,Wende'

Kathrin Zöller: Bildung, Leistung, Disziplin. Die ostdeutsche Schule als Lebenswelt im Umbruch