Katja
 
Stopka
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leibniz-Forschungsverbund "Historische Authentizität"; Leitung des Archivs des ZZF Potsdam

Kontakt

Dr. Katja Stopka

Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 9d, Raum 2.02
Tel.: 0331/74510-127
Fax: 0331/74510-143

E-Mail: stopka [at] zzf-potsdam.de

Vita

seit Februar 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung im Leibniz-Forschungsverbund „Historische Authentizität“; Leitung des Institutsarchivs des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

Mai 2013 - Januar 2017
Projektleiterin des Forschungsprojekts: Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.
Deutsches Literaturinstitut der Universität Leipzig (DLL) http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/265299515)

Januar 2009 - April 2013
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung in der Abteilung "Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft"

2006-2010 Lehrbeauftragte am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin

Februar 2005 - April 2013
Leitung der Bibliothek des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

Januar 2005
Promotion am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin / Gutachter: Prof. Dr. Klaus Laermann (FU Berlin) und Prof. Dr. Erhard Schütz (HU Berlin). Magna cum laude

Januar 2002 - September 2004
Bibliothekswissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Forschungsprojekt zur literaturwissenschaftlichen Erschließung von Kinder- und Jugendliteratur der DDR unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger Steinlein am Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin.

2001
Freiberufliche Tätigkeit als Literaturwissenschaftlerin, Journalistin und Dokumentarin Aufnahme des Dissertationsprojekts über die kultur- und medienhistorische Bedeutung des akustischen Rauschens in der deutschsprachigen Literatur um 1800 und 1900 am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaft der Freien Universität Berlin.

Mai 1998 - Dezember 2000
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Forschungsprojekt Derealisierung und Digitalisierung. Literatur- und Mediengeschichte unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Laermann und Prof. Dr. Erhard Schütz am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin.
Redakteurin bei "Faust Interdisziplinäre Zeitschrift für Wissenschaftskritik" für die Bereiche Mediengeschichte, Literaturwissenschaft und Ästhetik.
Tätigkeit als freie Autorin bei Tagesspiegel, taz, zitty.

1992 - 1998
Zweitstudium der Germanistik (Neuere Deutsche Literatur) und der Informations- und Bibliothekswissenschaften an der Freien Universität Berlin mit abschließendem Magister.
Thema der Magisterarbeit: Ästhetische Negativität bei Theodor W. Adorno und Roland Barthes.
Dokumentarin für den Bereich Geistes- und sozialwissenschaftliche Literatur bei der Projektgruppe Informationssysteme (PROGRIS), Berlin.

1986 - 1992
Studium der Romanistik und Geschichte sowie des Bibliothekswesens an der Freien Universität Berlin mit abschließendem Diplom für den gehobenen Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken.

1985 - 1986
Studienaufenthalt an der Paris-Sorbonne (Paris IV)

1964 in Duisburg geboren

Forschungsschwerpunkte

Literatur und Zeitgeschichte
DDR-Kultur- und Literaturgeschichte
Gedächtnisgeschichte und Erinnerungskultur
Geschichtskulturen und Wissensordnungen im digitalen Zeitalter

 

Projektliste

Derzeit sind keine Projekte für diesen Mitarbeiter hinterlegt.

Publikationen

Monographien

Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“. Literarisches Schreiben in der DDR im Spannungsfeld von sozialistischem Auftrag und ästhetischem Eigensinn, zusammen mit Isabelle Lehn und Sascha Macht. Göttingen voraus. Herbst 2017.

Semantik des Rauschens. Über ein akustisches Phänomen in der deutschsprachigen Literatur. München 2005.

 

Herausgeberschaft

Rauschen. Seine Phänomenologie und Semantik zwischen Sinn und Störung, hrsg. zus. mit Andreas Hiepko. Würzburg 2001.

Populäre Geschichtsschreibung. Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft, hrsg. zus. mit Jan-Holger Kirsch u. Achim Saupe. In: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 6 (2009), H. 3.

Literarische Schreibprozesse am Beispiel der Geschichte des Instituts für Literatur „Johannes R. Becher“. In: Zeitschrift für Germanistik. NF XXVI (2016), H. 3 (Gastherausgeberin des Schwerpunktthemas)

 

Aufsätze

„leipzig ist die glücklichste zeit“ Ronald M. Schernikau am Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher‘(1986-1989) In: Lieben, was es nicht gibt. Literatur, Pop und Politik bei Ronald M. Schernikau, hrsg. von Helmut Peitsch und Helen Thein. Berlin 2017, S. 245-272.

Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“. Eine Institution im Wandel von vier Dekaden DDR-Literaturgeschichte, zus. mit Isabelle Lehn und Sascha Macht. In: Zeitschrift für Germanistik, NF XXVI (2016), H. 3, S. 485-501.

Eine Insel der Seligen? Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher‘ im Archipel der DDR-Literaturszene der 1980er Jahre In: Inseln und Insularitäten : Ästhetisierungen von Heterochronie und Chronotopie seit 1960, hrsg. von Michael Ostheimer und Sabine Zubarik. Hannover 2016, S. 211-229.

Halbfabrikate. DDR-Literatur der 1970er Jahre im Zeichen ästhetischer Intermedialisierung. In: Tendenzen und Perspektiven der gegenwärtigen DDR-Literatur-Forschung hrsg. von Kathrin Max. Würzburg 2016, S. 143-160.

Rechenschaftsberichte und Seminarprotokolle, biographische Erzählungen und Zeitzeugenberichte. Eine Kritik zur Quellenlage des Instituts für Literatur „Johannes R. Becher“ In: Zeitschrift für Germanistik, NF XXVI (2016), H. 3, S. 502-513.

Studieren und Schreiben in den 1980er Jahren am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“. In: Zeitschrift für Germanistik, NF XXVI (2016), H. 3, S. 602-621.

"wir sind nicht vorbildlich, wie es an der Wandzeitung heißt" Kinder– und JugendbuchautorInnen der DDR als Studierende am Institut für Literatur Johannes R. Becher In: kjl&m forschung.schule.bibliothek, (68) 2016, Heft 4, S. 73-83.

Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“, Leipzig (1955–1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn, zus. mit Isabelle Lehn und Sascha Macht. In: Denkströme (14) 2015, Heft 2, S. 77-104.

Sekundäre Zeugenschaft in postmemorialer Literatur. Katharina Hackers Eine Art Liebe. In: Der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, hrsg. von Torben Fischer, Philipp Hammermeister und Sven Kramer. Amsterdam 2014, S. 219-236.

Gefühltes Wissen durch digitale Teilhabe? Aneignungsstrategien und Emotionalisierungseffekte im webbasierten Umgang mit lebensgeschichtlichen Quellen. In: Medialisierungsformen des (Auto-)Biografischen, hrsg. von Carsten Heinze und Alfred Hornung. München 2013, S. 93-114.

Archiv der Poeten. Eine Anthologie zur Geschichte des lyrischen Sprechens – und der Aufnahmetechnik. In: Geschichte und Politik des Klangs im 20. Jahrhundert / History and Politics of Sound in the Twentieth Century" Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History 7(2011), H.2. Mai 2011, S. 328-333.

‚Beobachtete Beobachter’. Literarische Derealisierungstendenzen von Kriegsperspektiven. Am Beispiel der Journalistenromane Die Fälschung von Nicolas Born und Das Handwerk des Tötens von Norbert Gstrein. In: Kriegsdiskurse in Literatur und Medien nach 1989, hrsg. von Carsten Gansel und Heinrich Kaulen. Göttingen 2011, S: 119-136.

Fiktionale Zeitgeschichten. Ein Plädoyer für eine historiographische Annäherung an die Literatur. In: Der historische Roman zwischen Kunst, Ideologie und Wissenschaft, hrsg. von Ina Ulrike Paul und Richard Faber, Würzburg 2011. S. 79-94.

Verklärung und Verstörung. Phonographien des Rauschens in der Literatur um 1800 und um 1900. In: Phono-Graphien. Akustische Wahrnehmung in der deutschsprachigen Literatur von 1800 bis zur Gegenwart, hrsg. von Marcel Krings. Würzburg 2011. S. 141-156.

Eine ‚andere‘ Geschichte. Ästhetische Geschichtsalternativen im Reflexionshorizont von historischer und erinnerungskultureller Identität. Christoph Ransmayrs Morbus Kitahara. In: Triëdere - Zeitschrift für Theorie und Kunst. Heft 2/2010, S. 23-36.

Zeitgeschichte, Literatur und Literaturwissenschaft. In: Docupedia –Zeitgeschichte. Begriffe, Methoden und Debatten der zeithistorischen Forschung. 11.02.2010 http://docupedia.de/zg/Literaturwissenschaft

Einführung in die Debatte „Akademische“ Zeitgeschichte – Texte und Kontexte, zus. mit Jan-Holger Kirsch und Achim Saupe: In: Populäre Geschichtsschreibung. Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 6 (2009), H. 3, S. 433-434.

Vertriebene Erinnerung. Transgenerationale Nachwirkungen von Flucht und Vertreibung im literarischen Gedächtnis. In: Keiner kommt davon. Zeitgeschichte in der Literatur nach 1945, hrsg. von Wolfgang Hardtwig und Erhard Schütz. Göttingen 2008, S. 166-184.

Geschichte und Geschichten. Erzählen in der Historie. In: 22 Arten, eine Welt zu schaffen. Erzählen als Universalkompetenz (Funkkolleg), hrsg. von Alf Mentzer und Ulrich Sonnenschein. Frankfurt a.M. 2008, S. 207-224.

Vernutzt, verstellt, entwendet. Vom ‚ungebührlichen’ Umgang des Lesers mit den Büchern. In: Verbergen, überschreiben, zerreißen: Die Schicksale der Bücher, hrsg. von Mona Körte und Cornelia Ortlieb. Berlin 2007, S. 203-226.

Mitarbeit am Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur. SBZ/DDR.Von1945-1990, hrsg. von Rüdiger Steinlein u.a. Stuttgart 2006.

Autorin verschiedener Artikel. In: Das Buchmarktbuch. Der Literaturbetrieb in Grundbegriffen, hrsg. von Erhard Schütz u.a. Reinbek bei Hamburg 2005.

„Töne der Ferne“. Über das Rauschen in der Literatur. In: Rauschen. Seine Phänomenologie und Semantik zwischen Sinn und Störung, hrsg. von Andreas Hiepko und Katja Stopka. Würzburg 2001, S. 59- 69.

Vom Rauschen umgeben. Poetisch gewonnene Unschärfen technischer Scharfstellungen in Rilkes Dichtung und Kunsttheorie. In: Poetik der Krise. Rilkes Rettung der Dinge in den Weltinnenraum, hrsg. von Hans-Richard Brittnacher, Stephan Porombka, Fabian Störmer. Würzburg 2000, S.178-194.

Zukunftsmaschinen, Vergangenheitsmaschinen .Zur Entwirklichung von Zeithorizonten bei H.G. Wells und Jean Baudrillard. In: Phänomene der Derealisierung, hrsg. von Stephan Porombka u. Susanne Scharnowski. Wien 1999, S. 117-138.