Dominik
 
Rigoll
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kontakt

Dr. Dominik Rigoll

Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 1, Raum 1.29
Tel.: 0331/28991-32
Fax: 0331/28991-60

E-Mail: rigoll [at] zzf-potsdam.de 

Vita

Seit April 2015 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kooperationsprojekt von ZZF und IfZ zur Aufarbeitung der frühen Nachkriegsgeschichte des BMI und des MdI (Arbeitsgruppe Bundesinnenministerium am ZZF) 
Die Website zum Projekt finden Sie hier.

Februar - März 2015 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Abteilung Berlin 

WS 2014-2015 
Visiting Fellow am History Departement der Princeton University, Princeton NJ 

WS 2013-2014 
Fernand Braudel Fellow am Institut d’histoire du temps présent, Paris 

2010-2014 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena 

2009-2010 
Leiter der Forschungsgruppe "Nationalsozialismus und autoritäre Regime" am Centre Marc Bloch, Berlin 

2009 
Wissenschaftlicher Projektkoordinator und Assistent der Direktion am Centre Marc Bloch, Berlin 

2003-2010 
Dr. phil., Freie Universität Berlin 

2000-2003 
M.A., Freie Universität Berlin 

1999-2000 
Maîtrise d'histoire, Université Bordeaux-III

 

Wissenschaftsvermittlung (Auswahl)

Der Kanzler und die Rebellion. Die Jugend der sechziger Jahre verehrte Brandt – bis zum Extremistenbeschluss von 1972, ZEIT Geschichte: Willy Brandt. Visionär, Weltbürger, Kanzler der Einheit 4/2013, S. 70-75. 

(Mit Franka Maubach und Jacob Eder) Diskussionsveranstaltung mit Ulrich Herbert zu seinem Buch „Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert“, Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, 3. Juni 2014. 

(Mit Kristina Meyer) Moderation des Gesprächs mit Helga Grebing über ihre Autobiographie: „Freiheit, die ich meinte. Erinnerungen an Berlin“, Thüringische Landesbibliothek Jena, 5.6.2013. 

Interview über Geschichte und Gegenwart des Staatsschutzes, Resonanzen, WDR3 Radio, 8.8.2013, http://www.wdr3.de/zeitgeschehen/studiestaatsschutz inwestdeutschland100.html. 

Dahin gehen, wo’s wehtut. Und erstmal erzählen, bevor man sich abgrenzt. Drei Thesen zu einer „kritischen Geschichte” der Bundesrepublik und ihrer Kritiker, in: Kritische Geschichte. Notizen zur historischen Analyse, 27.10.2010, http://kritischegeschichte.wordpress.com/2010/10/27/dahin-gehen-wos-wehtut.

Projektliste

  • Gegenstand der Studie ist der innerdeutsche und teilweise auch transnationale Konflikt um die Frage nach dem angemessenen Umgang mit der „braunen Gefahr“ vor dem Hintergrund der Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus.

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  • Seitdem die Karlsbader Beschlüsse 1819 im Deutschen Bund eine „Centralbehörde“ zur „Erhaltung der inneren Sicherheit” schufen, verging in Deutschland kein Jahr, in dem nicht nach den „inneren Feinden“ der Staats- oder Verfassungsordnung gefahndet wurde.

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Publikationen

Monographien

Staatsschutz in Westdeutschland. Von der Entnazifizierung zur Extremistenabwehr, Wallstein Verlag, Göttingen 2013 (Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, Bd. 13, hg. von Norbert Frei). Zweite Auflage im November 2013

Hilfsmittel

Findbuch zu: Komitees gegen Berufsverbote (Bundes- und Landesorgane, 1972-2000), Sondersammlung „Protest, Widerstand und Utopie in der Bundesrepublik“, Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung 2005.

(Mit Vicenze Pisani) Sachregister zu: Ruth Großgart u.a. (Bearb.), Willy-Brandt-Personalbibliografie, Bonn 2004,http://library.fes.de/cgi-bin/populo/brandt.pl
 

Artikel (Auswahl)

The Original 45ers. A European “Generation of the Resistance”?, in: Steffen Prauser/Jens Späth (Hrsg.), History and Generation. Political Culture in Post-War Europe, im Erscheinen.

Wenn Pazifistinnen den inneren Frieden stören. Sicherheit, Generation und Geschlecht in der frühen Bundesrepublik, in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte 66/2014, S. 40-49.

Grenzen des Sagbaren. NS-Belastung und NS-Verfolgungserfahrung bei Bundestagsabgeordneten, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 2014/1, S. 128-140.

Den Wald vor lauter Bäumen. Jean Améry und die Niederlage der 45er, in: Ulrich Bielefeld/Yfaat Weiss (Hrsg.), Jean Améry. “…als Gelegenheitsgast, ohne jedes Engagement”, Wilhelm Fink Verlag, München 2014, S. 105-118 (Schriftenreihe des Franz-Rosenzweig-Forschungszentrums für Deutsch-Jüdische Literatur und Kulturgeschichte Jerusalem).

Erfahrene Alte und entradikalisierte 68er. Menschenrechte im roten Jahrzehnt, in: Norbert Frei/Annette Weinke (Hrsg.), Toward a New Moral World Order? Menschenrechtspolitik und Völkerrecht seit 1945, Wallstein Verlag, Göttingen 2013, S. 182-192.

Die Macht der Information. Politische Konflikte um sensible Akten im internationalen Vergleich; Einleitung, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 10, 1/2013, S. 111-114, http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40209345/default.aspx.

„Sicherheit“ und „Selbstbestimmung“. Informationspolitik in der Bundesrepublik, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 10, 1/2013, S. 115-122, http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40209344/default.aspx.

„Dans une région jusque là relativement très calme”. Attendre le débarquement en Gironde, automne 1943 – juin 1944, in: Revue d'histoire de Bordeaux et de la Gironde n° 16, 2010, S. 187-201.

Lexikoneintrag

Beschluss zur Beschäftigung von Radikalen im öffentlichen Dienst [Radikalenerlass], 28. Januar 1972, in: 100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, Bayerische Staatsbibliothek, München 2012,http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0113_ade&object=context&st=&l=de.

Rezensionen

u.a. in: Archiv für Sozialgeschichte, H-Soz-u-Kult , Sozial.Geschichte, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft