Prof. Dr. Christoph Kleßmann

Kontakt:
klessmann [at] uni-potsdam.de

Direktor des ZZF Potsdam von 1996 bis 2004

Vita

2012
Christoph Kleßmann erhält den Bochumer Historikerpreis

Dezember 2009
Christoph Kleßmann erhält das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

2004
Emeritierung

2000
Seniorfellowship für 2 terms in Oxford am St Antony’s College

1997-2004
Berufung zum Geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Beurlaubung an der Universität Potsdam

April 1994
Kommissarische Leitung des Forschungsschwerpunkts "Zeithistorische Studien Potsdam" (zus. mit Prof. Dr. Jürgen Kocka)

1993
 Zweimonatige Gastprofessur am German Department der Indiana-University Bloomington

1992
 Ruf der Universität Potsdam auf den Lehrstuhl Zeitgeschichte mit besonderer Berücksichtigung der DDR-Geschichte

1990
Gastprofessur an der Universität Leipzig im Sommersemester

1987/88
Akademie-Stipendium an der Stiftung Volkswagenwerk

1978/79
Vorsitzender des Lehrausschusses der Fakultät für Geschichtswissenschaft

1976
Berufung auf eine Professur (H 3) für Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld

1975/76
Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Fertigstellung einer Habilitationsschrift über „Polnische Bergarbeiter im Ruhrgebiet 1870-1945“

1970/76
Wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum
  
1969
Promotion an der Abteilung für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit über NS-Kulturpolitik und polnische Widerstandsbewegung im Generalgouvernement

1967/70
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ostkolleg der Bundeszentrale für politische Bildung in Köln

1966/67
Promotionsstipendium der Stiftung Volkswagenwerk
Dreimonatiger Forschungsaufenthalt in London

1964/65
Erstes Staatsexamen in Göttingen
Tutor im Göttingeer Studentenwohnheim „Historisches Colloquium“

1958
Abitur in Hagen/Westf.
Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik, klassischen Philologie und Politik in Göttingen, München und Tübingen

1938
Geboren in Jöllenbeck b. Bielefeld

Mitgliedschaften in Verbänden und Wissenschaftlichen Beiräten (jeweils mehrere Jahre)

Verband der Historiker Deutschlands
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde
German Studies Association

- Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung
- Wissenschaftlicher Beirat der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin
- Fachkommission Zeitgeschichte im J. G. Herder-Forschungsbeirat, Marburg
- Fachkommission der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
- Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Archive der Parteien und Massenorganisationen (SAPMO), Berlin (bis 1999)
- Wissenschaftlicher Beirat der Hamburger Forschungsstelle für Zeitgeschichte
- Beirat und Jury des Schülerwettbewerbs Deutsche Geschichte beim Bundespräsidenten
- Beirat Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Zeitgeschichte, Berlin
- Fachbeirat Wissenschaft bei der Stiftung Aufarbeitung SED-Diktatur
- Beirat Museum für Alltagsgeschichte der DDR Eisenhüttenstadt
- Wissenschaftlicher Beirat des ZZF in Potsdam (2004-2011)
- Vorstandsmitglied der Deutsch-polnischen Wissenschaftsstiftung (seit 2009)
- Auswärtiges Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaft (seit 2010) 

Gutachterliche Tätigkeit für

- Stiftung Volkswagenwerk
- Deutsche Forschungsgemeinschaft
- Thyssen-Stiftung
- Gerda-Henkel-Stiftung
- Humboldt-Stiftung
- Friedrich-Ebert-Stiftung
- Konrad-Adenauer-Stiftung
- Naumann-Stiftung
- Ev. Studienwerk Villigst

 

Publikationen

Vollständiges Schriftenverzeichnis von Prof. Dr. Christoph Kleßmann (Stand 2015) als pdf
Publikationsliste Chistoph Kleßmann (pdf)
 

Bücher (selbständige Schriften und Herausgeberschaft)

Die Selbstbehauptung einer Nation. NS-Kulturpolitik und polnische Widerstandsbewegung im Generalgouvernement 1939-1945, Düsseldorf 1971.

Streiks und Hungermärsche im Ruhrgebiet 1946-1948, Frankfurt 1977 (zusammen mit Peter Friedemann).

Polnische Bergarbeiter im Ruhrgebiet 1870-1945. Soziale Integration und nationale Subkultur einer Minderheit in der deutschen Industriegesellschaft, Göttingen 1978.

Die doppelte Staatsgründung. Deutsche Geschichte 1945-1955, Göttingen/Bonn 1982, 
5. erweiterte Auflage 1991 (Japanische Übers. Tokyo 1995).

Zwei Staaten, eine Nation. Deutsche Geschichte 1955-1970, Göttingen/Bonn 1988
(Nachdruck 1989); 2. überarb. u. erw. Aufl. Bonn 1997.

Zus. mit Falk Pingel (Hg.): Gegner des Nationalsozialismus, Frankfurt 1980.

(Hg.), September 1939. Krieg, Besatzung und Widerstand in Polen, Göttingen 1989.

(Hg.), Nicht nur Hitlers Krieg. Der Zweite Weltkrieg und die Deutschen, Düsseldorf 1989.

Zus. mit Günter Wichert (Hg.), Polen und Deutschland. Belastungen der Vergangenheit und Chancen künftiger Kooperation, Landeszentrale für politische Bildung NRW, Düsseldorf 1993.

Zus. mit Georg Wagner (Hg.), Das gespaltene Land. Leben in Deutschland 1945-1990. Texte und Dokumente zur Sozialgeschichte, München 1993.

(Hg.), Kinder der Opposition. Berichte aus Pfarrhäusern in der DDR, Gütersloh 1993.

Befreiung durch Zerstörung - Das Jahr 1945 in der deutschen Geschichte, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung, Hannover 1995, 27 S.

Zeitgeschichte in Deutschland nach dem Ende des Ost-West-Konflikts (Stuttgarter Vorträge zur Zeitgeschichte), Essen 1998;

erweiterte koreanische Fassung: Wiedervereinigung und neue Geschichtsschreibung. Von der deutschen Zeitgeschichte lernen, Seoul 2004

Sporne problemy współczesnej historii Niemiec. Studia i szkice (Poznanska Biblioteka Niemiecka), Poznan 1999.

Zus. mit Bernd Stöver (Hg.), 1953 – Krisenjahr des Kalten Krieges in Europa, Köln 1999.

Zus. mit Hans Misselwitz, Günter Wichert (Hg.), Deutsche Vergangenheiten – eine gemeinsame Herausforderung. Der schwierige Umgang mit der doppelten Nachkriegsgeschichte, Berlin 1999.

(Ed.) The Divided Past. Rewriting Post-War German History, Oxford 2001.

Zus. mit Hans-Hermann Hertle und Konrad H. Jarausch (Hg.), Mauerbau und Mauerfall. Ursachen – Verlauf – Auswirkungen, Berlin 2002.

Zus. mit Peter Hübner und Klaus Tenfelde (Hg.), Arbeiter im Staatssozialismus. Ideologischer Anspruch und soziale Wirklichkeit, Köln 2005.

Zus. mit Peter Lautzas (Hg.), Teilung und Integration. Die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte als wissenschaftliches und didaktisches Problem, Bonn 2005

(Hg.): Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945, Bd. 9: DDR. Politische Stabilisierung und Modernisierung, Baden-Baden 2006.

Arbeiter im "Arbeiterstaat" DDR. Deutsche Traditionen, sowjetisches Modell und westliches Magnetfeld (1945-1971), Bonn 2007.

Zus. mit Bernd Stöver (Hg.), Der Koreakrieg. Wahrnehmung – Wirkung –Erinnerung, Wien 2008.

Zus. mit Jens Gieseke (Hg.), Allgemeinbildung. Deutsche Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute, Würzburg 2009.

„Niemiecki Wschód“. Wyobrazenia – misja – dziedzictwo. Wybór, wstep, opracowanie Christoph Kleßmann (Poznanska Biblioteka Niemiecka), Poznan 2014.

Arbeiter im „Arbeiterstaat“ DDR. Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 141 S., Erfurt 2014.

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Funkkolleg Deutschland im Umbruch, wiss. Leitung: Hans Bertram, Klaus von Beyme, Christoph Kleßmann, Deutsches Institut für Fernstudien Tübingen, 1997.

Zus. mit Konrad Jarausch Herausgeber der Schriftenreihe des ZZF "Zeithistorische Studien", Akademie Verlag Berlin; ab Bd. 11 Böhlau-Verlag, Köln

Zus. mit Hubert Orlowski Herausgeber der Reihe "Poznanska Biblioteka Niemiecka", Posen (seit 1996).

Zus. Mit Konrad Jarausch und Martin Sabrow bis 2011 Herausgeber der Zeitschrift "Zeithistorische Forschungen" (Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht) I/2004 ff.

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