Forschungsprofil des ZZF

Der Kommunismus als diktatorische Staats- und Gesellschaftsordnung und als intellektuelle Welt war eines der prägenden Phänomene im Europa des 20. Jahrhunderts. Der Umgang mit seinem Erbe gehört zu den zentralen Problemfeldern des historischen Bewusstseins der Gegenwart. In einem integrierten Ansatz von Politik-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte zielen die Forschungsvorhaben auf ein vertieftes Verständnis für die verschiedenen zeitgeschichtlichen Dimensionen dieser historischen Formation. 

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Kraftwerk Berlin Lichterfelde 2017. Foto: Hans-Hermann Hertle

Untersucht werden die Institutionen und Akteure des Wirtschaftens, seine Strukturen und Praktiken sowie die mit ihm verbundenen Vorstellungen und Diskurse. Auf diese Weise soll die Dimension des Ökonomischen in der Zeitgeschichte genauer bestimmt werden.

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Der umfassende Prozess der Medialisierung kann als eine der übergreifenden Entwicklungen des 20. Jahrhunderts gelten. Eine moderne Mediengeschichte befasst sich daher nicht allein mit den Medien als Institutionen und mit deren Produkten, sondern mit der Medialisierung als einem Prozess, der nahezu alle Lebensbereiche erfasst und der in seiner Eigenlogik und Dynamik in einem Spannungsverhältnis zu politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen steht.

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Die Beschleunigung des gesellschaftlichen Wandels seit der Hochindustrialisierung ließ ganz unterschiedliche Regime des Sozialen entstehen. Diese zielten darauf ab, gesellschaftliche Dynamiken zu kontrollieren und zu steuern, und waren selbst Bestandteil tiefgreifender Umwälzungsprozesse. Die Abteilung beschäftigt sich mit der Entstehung, der Wirkung und dem Wandel dieser neuen Ordnungsversuche und untersucht, wie sie individuell und kollektiv angeeignet und mitgestaltet wurden.

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Die Forschungsprojekte der Direktion des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

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