Der Todesstreifen im Weltkulturerbe

Das berlin-brandenburgische Grenzgebiet nördlich der Glienicker Brücke

Kooperationsprojekt des ZZF und des Vereins Erinnerungsorte Potsdamer Grenze
Leitung:
Prof. Dipl.-Ing. Jan Fiebelkorn-Drasen, Prof. Dr. Frank Bösch, Dr. Hans-Hermann Hertle 
Bearbeitung: Florentine Schmidtmann, M.A.

Der ehemalige Grenzverlauf nördlich der Glienicker Brücke zählt heute zu den am meisten besuchten Abschnitten der berlin-brandenburgischen Mauer, des ehemaligen Berliner „Außenrings“. Seit dem Abriss der Mauer Anfang der 1990er Jahre erinnert jedoch an diesem kilometerlangen und heute idyllischen Abschnitt kein einziger Hinweis an die Zeit der DDR und den ehemaligen Todesstreifen, mit Ausnahme von kurzen Textpassagen auf einem Schild zur Glienicker Brücke sowie zwei Gedenkstelen für Maueropfer in dessen unmittelbarer Nähe in der Schwanenallee. Das ZZF verfolgt mit zwei aufeinanderfolgenden und verbundenen Projekten gemeinsam mit dem Verein „Erinnerungsorte Potsdamer Grenze“ das Ziel, auf der Basis einer fachlich fundierten Dokumentation acht bis zehn zweisprachige Ausstellungs-Stelen für den für eine breite Öffentlichkeit höchst interessanten Abschnitt des Berliner Außenrings von der Glienicker Brücke bis zur Bertinistraße für die Zeit von 1945-1990 zu erarbeiten.
Die Projekte werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert und von der Landeshauptstadt Potsdam unterstützt.

 

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