Arm und Reich

Eine Geschichte sozialer Ungleichheit im 20. Jahrhundert

Ziel des Buchprojekts ist eine integrierte Wissens-, Sozial- und Politikgeschichte sozialer Ungleichheit, die zur historischen Kontextualisierung gegenwärtiger Debatten beiträgt. Die Geschichte sozialer Ungleichheit lenkt den Blick auf die sozialökonomischen Ordnungsvorstellungen, Leitbilder und Basiskompromisse moderner Gesellschaften, etwa die in verschiedenen Epochen und Nationalgesellschaften sehr unterschiedlich beantwortete Fragen, welches Ausmaß sozialer Ungleichheit aus welchen Gründen als legitim galt und welche Mechanismen zur Regulierung und Kompensation von als unangemessen empfundenen Ungleichheitsverhältnissen entwickelt wurden. In einer übergreifenden Perspektive lässt sich fragen, in welchem Zusammenhang veränderte Einstellungen zur sozialen Ungleichheit zu ökonomischen Wandlungsprozessen stehen.

Priv.-Doz. Dr. Winfried Süß

Zentrum für Zeithistorische Forschung
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