Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Graduiertenkolleg der Hans-Böckler-Stiftung

Leitung: Frank Bösch/ZZF, Winfried Süß/ZZF, Stefan Berger/ISB Bochum, und Andreas Wirsching/IfZ München-Berlin
Laufzeit: Dezember 2016 - Oktober 2019

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert hat sich die Arbeitswelt durch technisch und ökonomisch induzierte Veränderungen wie die Digitalisierung und Automatisierung der Produktion, die Globalisierung sowie die Expansion des Dienstleistungssektors fundamental verändert. Das vom ZZF gemeinsam mit dem Institut für Soziale Bewegungen und dem Institut für Zeitgeschichte getragene Kolleg geht der Frage nach, welche sozialen Folgen diese Wandlungsprozesse für Arbeitnehmer hatten. Die Promotionsprojekte untersuchen vorwiegend auf der Meso- und Mikroebene Praktiken der Arbeitswelt, soziale Lagen und Ungleichheitsmuster sowie die Rolle der Gewerkschaften. Die Arbeiten der Potsdamer Doktorandengruppe konzentrieren sich dabei auf den Zusammenhang zwischen dem Wandel der Arbeitswelt und der Veränderung sozialer Ungleichheitsverhältnisse.

Die Website zum Projekt finden Sie unter diesem Link: http://wandel-der-arbeit.de/

Forschung

Projekte

Von der Leistungs- zur Erbengesellschaft? Politiken und Praktiken des Erbens und Vererbens und deren Bedeutung für soziale Ungleichheitsverhältnisse in Deutschland und Großbritannien (1949–1995)

Ronny Grundig

Dissertationsprojekt
Das Promotionsprojekt untersucht den Vermögensübergang mortis causa aus zeithistorischer Perspektive. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Gesellschaften Erbprozesse regulieren, um auf Erbschaften zugreifen zu können und welche Folgewirkungen sich...

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Beschäftigung nach der „Gastarbeit“
Türkische Arbeitswelten in West-Berlin seit den 1970er Jahren

Stefan Zeppenfeld

Dissertationsprojekt
Die Beendigung der Anwerbeabkommen für „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeiter“ durch die bundesdeutsche Regierung im Jahr 1973 war eine politische Reaktion auf die wirtschaftliche Rezession und sollte zur Entspannung des Arbeitsmarktes beitragen....

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Mosambikanische Arbeiter im Automobilwerk Eisenach im August 1990. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0808-006 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-1990-0808-006, Eisenach, Automobilwerk, mocambikanische Arbeiter, CC BY-SA 3.0 DE

Arbeitsverhältnisse, Geschlecht und soziale Ungleichheit im Automobilbau der DDR
Das Automobil-Werk-Eisenach (AWE) seit den 1970er Jahren

Jessica Elsner

Dissertationsprojekt
Die Studie untersucht exemplarisch für einen Betrieb in der ehemaligen DDR, das Automobilwerk Eisenach, den Wandel arbeitsmarktbedingter sozialer Ungleichheitsverhältnisse von den 1970ern bis in die 1990er Jahre. Gefragt wird u.a, worin die...

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Neue Armut?
Gewerkschaftliche Debatten anhand des DGB zum Zusammenhang von Armut und Arbeitslosigkeit in den 1970er bis 1990er Jahren

Katharina Täufert

Dissertationsprojekt
Der Wandel der Arbeitswelt seit den 1970er Jahren hatte einen direkten Einfluss auf das soziale Gefüge in der Bundesrepublik, z.B. durch steigende Arbeitslosigkeit, stagnierende Lohnentwicklung und wachsende soziale Ungleichheiten. Die zeitgenössische...

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